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Rückblick Romfahrt unserer Ministranten

07.08.2018 | Aktuelles verwalten - Öffentlichkeitsarbeit

 Suche Frieden – Und jage ihm nach!

Unter diesem Motto reisten vom 29.Juli bis zum 3.August.2018 über 60.000 Ministranten aus aller Welt nach Rom, um gemeinsam den Glauben zu feiern, Kontakte zu knüpfen, die ewige Stadt zu besichtigen und natürlich um den Heiligen Vater, Papst Franziskus zu treffen. Diese einmalige Chance ließen sich auch 25 Ministranten und 4 Betreuer aus der Pfarrgemeinde Bad Abbach nicht entgehen. Gemeinsam mit unseren Kollegen aus Langquaid erlebten wir 5 interessante und eindrucksvolle Tage. Immer auf der Suche nach dem Frieden besuchten wir viele Sehenswürdigkeiten des alten Roms, wie das Kolosseum, den Trevi Brunnen, und das Pantheon, erlebten gutes und schlechtes italienisches Essen, fuhren in überfüllten römischen Metros und lernten frisches, kühles Wasser ganz neu zu schätzen, feierten zwei wunderschöne Gottesdienste mit unserem Bischof Rudolph im Lateran und dem Weihbischof Graf und unserem Diakon Graf  in Sankt Paul vor den Mauern.

Ein ganz besonderes Highlight jedoch stand für uns am Dienstag dem zweiten Tag in Rom an: nach einem spannenden Vormittag in der römischen Altstadt und einem hervorragenden Mittagessen ging es zur Audienz bei Papst Franziskus! Was für eine Atmosphäre, der Petersplatz gefüllt mit tausenden jungen Christen aus aller Welt, die auf den Papst warten und sich von seinen Worten bewegen lassen. Und als wäre die Begegnung mit dem Heiligen Vater nicht schon inspirierend und Frieden bringend genug gewesen, lernten wir an diesem Tag noch etwas anderes, nämlich was es heißt mit knapp 60.000 anderen Ministranten auf der Reise zu sein. Lange Warteschlangen, sowohl vor dem Einlass zum Petersplatz als auch vor den begehrten Trinkwasserbrunnen waren vorprogrammiert. Bei ungefähr 37 Grad im Schatten ziemlich nervenraubend sollte man meinen, doch dem war nicht so, denn keiner ließ sich die gute, fast schon Festival-reife Stimmung verderben. Stattdessen wurde beim Warten mit anderen Gruppen geredet, Pins und Pilgertücher getauscht, Lieder gesungen oder Karten gespielt. Dieses ganz besondere Gemeinschaftsgefühl zog sich durch die komplette Woche und sorgte dafür, dass die Grenzen zwischen den verschiedenen Busgruppen und Bistümern schnell verschwanden und viele neue Kontakte geknüpft werden konnten.

Und so stellt sich am Ende dieser eindrucksvollen Zeit natürlich die Frage: Konnte das Motto erfüllt und der Friede gefunden werden?

Ich denke, diese Frage muss sich jeder Teilnehmer selbst beantworten, doch ich für meinen Teil sage ganz klar ja. Für mich liegt der Friede genau in diesem Gefühl der gegenseitigen Akzeptanz und des Respekts, das in Rom allgegenwärtig war. Obwohl ich schon zum zweiten Mal bei einer Ministrantenwallfahrt teilgenommen habe, war es dieses Jahr wieder etwas ganz besonderes und ich wünsche wirklich jedem jungen Katholiken einmal die Möglichkeit selbst auf Wallfahrt zu gehen um unseren Glauben einmal neu zu erleben.

An dieser Stelle auch nochmal ein großes Dankeschön an unsere Begleiter und Organisatoren, allen voran natürlich an Diakon Graf, für die Organisation dieser Wallfahrt. Auch wenn nicht immer alles 100%ig nach Plan geklappt hat, hat es immer viel Spaß gemacht Rom zu erleben.

Und noch ein Wort zu m Abschluss: Bad Abbach, Lanquaid steigt jetzt  AUS!

von Ellena Seubert

 



Kommentare

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Suche Frieden! von Gast am 13.08.2018 um 12:56
Es war eine besondere Fahrt, die unter dem Segen Gottes stand. Die beiden Pfarreien haben sich super verstanden. Neben den Besichtigungen ist vor allem die Gemeinschaft gewachsen. Vielen Dank allen Helfern und Unterstützern.
Diakon Johann Graf

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